Ungartor

Das Ungartor – ein Stück Hainburg

„…dass das Ungartor dauerhaft und nachhaltig in seiner Gesamtheit der Öffentlichkeit zu gemeinnützigen Zwecken zugänglich gemacht wird.“

So steht es im Vertrag zwischen der Stadtgemeinde Hainburg und der Sparkasse Hainburg Privatstiftung über die Errichtung eines neuen Zuganges zum Ungartor, der am 9. Juni 2011 einstimmig vom Gemeinderat der Stadtgemeinde beschlossen wurde.

Schon vorher hatte die Privatstiftung für die Restaurierung des Ungartores  100.000 EURO und weitere 22.000 EURO für die Restaurierung  des Vorwerks (drei Bögen) gespendet.

 

Auf Wunsch des Bürgermeisters der Stadt Hainburg wurden schon im Jahr 2010 Verhandlungen mit dem Eigentümer des Hauses Untere Berggasse 1 aufgenommen, um einen Teil seines Grundstückes benützen zu können. Dort sollte eine Treppe zum südlich gelegenen historischen Eingang im ersten Stock des Ungartores errichtet werden, um das Ungartor -wie oben beschrieben- der  öffentlichen Nutzung zugänglich zu machen.

Die Verhandlungen führten wegen der dadurch doch erheblichen Wertminderung des Anwesens zunächst zu keinem Erfolg, doch bat Kindl am 19. Oktober 2010 die Stiftung, zu prüfen, ob „ein Ankauf dieser Liegenschaft möglich wäre,“ um danach einen für die nachhaltige Nutzung geeigneten Zugang zu schaffen, “was für Hainburg von großer Wichtigkeit wäre.“

Es kam zum Kauf, anschließend zu dem obenerwähnten Vertrag. Auf ein Schreiben des Stiftungsanwalts, ob die Kündigung des dort seit 1975 eingemieteten Vereins erfolgt ist, schrieb Vizebürgermeister  Josef Zeitlhofer am 5. September 2011:

„Da die Gespräche mit der Pfadfindergruppe bisher zu keiner Einigung geführt haben, wird in der Gemeinderatssitzung am 29. September 2011 der Mietvertrag mit den Pfadfindern für das Ungartor aufgekündigt. Um Kenntnisnahme wird ersucht.“

In einem Schreiben der Stadtgemeinde vom 26. März 2012 gab der Bürgermeister der Stiftung  neuerdings jedoch bekannt, dass der Pfadfindergruppe Hainburg nicht gekündigt wird und ersuchte um Zustimmung der Privatstiftung dazu, ihr Grundstück für einen neuen Treppenaufgang zu benützen, allenfalls um den Verkauf der dafür benötigten Grundfläche.

Die Privatstiftung lässt durch den Stiftungsanwalt prüfen, ob sowohl die Spende zur Restaurierung als auch eine Wertminderung des Grundstückes durch einen Teilverkauf an die Gemeinde mit dem Stiftungszweck vereinbar wäre.

 

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