Was wird aus dem Hundsheimer Hof?

Im Jahre 2008 beschloss die EU-Kommission eine „EU-Donauraumstrategie“, um eine engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit aller Donau-Anrainerstaaten zu Wohlstand, Umweltschutz und Kultur zu erreichen. Diesem Vorhaben schlossen sich das EU-Parlament, der Ausschuss der Regionen und 14 Länder an. In der Folge entstand das „Donau-Kompetenz-Zentrum“ (DCC) in Belgrad, wovon nun ein Teil nach Hainburg an der Donau verlegt wird. Hainburg liegt im zentralen  EU-Raum, direkt an der Donau, ist eng verknüpft mit der Slowakei, Ungarn und Tschechien und bietet mit dem fast 2.000 m2 großen „Hundsheimerhof“ eine ideale Basis für eine gemeinsame Tagungs- und Bildungsstätte der Staaten und Institutionen entlang der Donau mit Schwerpunkt auf Infrastruktur, Schifffahrt, Umwelt- und Hochwasserschutz, Wasserqualität, erneuerbarer Energie und  anderen Bereichen.

Im Hainburger „Hundsheimerhof“ sollen Unterricht, Weiterbildung und Forschung auf allen Gebieten, in einem sozioökonomischen und menschlichen Dialog betrieben werden, um in grenzüberschreitender Zusammenarbeit  mit Hilfe der Europäischen Union die ökologische, wirtschaftliche, touristische und kulturelle Entwicklung der Donauvölker insgesamt zu fördern.

Josef Grubmüller

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